02.12.2015 | 19:25:00 | ID: 21507 | Ressort: Umwelt | Umweltschutz

Region Südschwarzwald hat sich für Biosphärengebiet entschieden

Stuttgart (agrar-PR) - Naturschutzminister Alexander Bonde: „Biosphärengebiet Schwarzwald startet 2016 mit 29 Gemeinden“

Im Beteiligungsverfahren für ein Biosphärengebiet Schwarzwald haben nun alle Gemeinderäte ihre Entscheidung getroffen, ob sie dem künftigen Großschutzgebiet angehören wollen. „Ich freue mich über das klare Votum von 29 Gemeinden für ein Biosphärengebiet Schwarzwald. Das ist ein deutliches Signal der Kommunen für eine spannende Modellregion, die Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus kraftvoll verbindet und für alle einen Mehrwert schafft. Damit kann das neue Biosphärengebiet noch im ersten Quartal 2016 an den Start gehen“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde am Mittwoch (2. Dezember) in Stuttgart.

Hintergrundinformationen:

Die Gemeinderäte folgender 29 Kommunen haben sich dafür entschieden, beim Start des Biosphärengebiets Schwarzwald dabei zu sein:

  • Aitern
  • Albbruck
  • Bernau
  • Böllen
  • Dachsberg
  • Freiburg
  • Fröhnd
  • Häg-Ehrsberg
  • Hausen
  • Häusern
  • Hinterzarten
  • Höchenschwand
  • Horben
  • Ibach
  • Kleines Wiesental
  • Oberried
  • Schluchsee
  • Schönau
  • Schönenberg
  • Schopfheim
  • St. Blasien
  • Todtnau
  • Tunau
  • Ühlingen-Birkendorf
  • Utzenfeld
  • Wehr
  • Wembach
  • Wieden
  • Zell i.W.

Diese Kommunen bringen eine Gebietskulisse von rund 63.000 Hektar in das künftige Biosphärengebiet ein.

In folgenden Gemeinden fand sich keine Mehrheit im Gemeinderat, dem Biosphärengebiet Schwarzwald anzugehören:

  • Feldberg
  • Steinen
  • Todtmoos

Das geplante Biosphärengebiet wird durch eine Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz errichtet. Das Land Baden-Württemberg hat bereits im Vorfeld zugesagt, dass es sich in umfangreicher Weise finanziell engagieren will. Die ersten drei Jahre übernimmt das Land Baden-Württemberg die Kosten vollständig. Danach trägt das Land 70 Prozent der Kosten, 30 Prozent übernehmen die Kommunen mit Unterstützung der Landkreise.

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