29.05.2009 | 00:00:00 | ID: 743 | Ressort: Umwelt | Veranstaltungen

Minister Peter Hauk MdL: "Gartenschauen steigern nachhaltig die Attraktivität der Gemeinden"

Stuttgart (agrar-PR) - Eröffnung des 6. baden-württembergischen Grünprojektes in Rechberghausen / Vielseitiges Programm des Treffpunkts Baden-Württemberg / Forstwirtschaft präsentiert durch die drei Treffpunkte 'wald-forst-holz'
"Ein Besuch des Grünprojektes Rechberghausen lohnt sich für Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen. Neben den floralen Impressionen und Themengärten, bietet auch der Treffpunkt Baden-Württemberg wieder ein umfangreiches Programm", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Freitag (29. Mai) bei der Eröffnung des Grünprojektes in Rechberghausen (Landkreis Göppingen).

Mit 5.000 Einwohnern sei Rechberghausen die bisher kleinste Grünprojektgemeinde. Dennoch werde auf dem 16 Hektar großen Ausstellungsgelände einiges geboten. Dieses 6. baden-württembergische Grünprojekt stehe unter dem Motto 'Sommer-Blüten-Träume' und präsentiere verschiedene Themengärten und kulturelle Veranstaltungen. "Die Gartenschau bringt den Bürgerinnen und Bürgern aber nicht nur während der Ausstellungszeit des Grünprojekts einen Mehrwert. Auch anschließend kann davon profitiert werden", erklärte der Minister. Besonders die Gestaltung des Landschaftsparks, der neuen 'Grünen Mitte' Rechberghausens, steigere dabei die Lebensqualität in der Gemeinde.

"Die vielfältigen Beiträge, die neugestaltete Landschaft, das anspruchsvolle Veranstaltungsprogramm und der Blumenschmuck machen die Gartenschau Rechberghausen zu einem Fest für alle Sinne", ergänzte Hauk.

Treffpunkt Baden-Württemberg (TBW)

Die Unterstützung des Grünprojekts von Seiten des Landes beschränke sich nicht nur auf das Finanzielle. Auch mit dem Treffpunkt Baden-Württemberg sei man vor Ort präsent. Der TBW gehöre mittlerweile unverzichtbar zur Gartenschau und bereichere diese mit einem vielseitigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

"Viele öffentliche Einrichtungen, von Landesanstalten über Schulen, Hochschulen, Landratsämter, Regierungspräsidien sowie Ministerien nehmen die Gelegenheit wahr, sich mit ihren Aufgaben den Besucherinnen und Besuchern vorzustellen", betonte Minister Hauk. Der Treffpunkt werde in den kommenden 16 Wochen, mit 12 wechselnden Ausstellungen und rund 100 Veranstaltungsterminen, ein abwechslungsreiches Programm bieten. Die Themen dabei reichten beispielsweise von der Landesinitiative 'Blickpunkt Ernährung' über die Zukunft des Ländlichen Raums bis hin zur Europapolitik.

Den Auftakt der Ausstellungsreihe im TBW bildet die Ausstellung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg, unter dem Titel 'Natur, Garten, Umwelt'. Diese Ausstellung spiegelt das Motto der Gartenschau 'Sommer – Blüten - Träume' in gedruckter Form wider.

Ausstellung Wald und Forst

Auch der Wald wird den Besucherinnen und Besuchern bei der Gartenschau näher gebracht. An den drei Treffpunkten 'wald-forst-holz' werden verschiedene Ideen präsentiert. Der Treffpunkt Wald beinhaltet einen Kletter- und Balancierweg, ein Hexenhaus sowie einen Pirschpfad. Im Themenbereich Holz dreht sich alles um einen Holzturm aus Lärchenholz, von dem aus man einen Blick über das Voralbland und die Kaiserberge werfen kann. Der dritte Treffpunkt mit dem Thema Forst hat den Spielbereich mit Riesenholzwirbeln mitgestaltet und Holz zur Konstruktion des Abenteuer- und Spielgeländes beigesteuert.

Landesgartenschauen und Grünprojekte in Baden-Württemberg

Die Grüngestaltung zahlt sich für die Städte und Gemeinden aus. Das gilt nicht nur für das derzeitige Grünprojekt in Rechberghausen, sondern für alle baden-württembergischen Landesgartenschauen und Grünprojekte seit 1980. Im Rahmen des Landesprogramms 'Natur in Stadt und Land' erfolgt seit dem Jahr 2001 ein jährlicher Wechsel zwischen Landesgartenschauen und Grünprojekten.

"Seit 1980 wurden etwa 600 Hektar Grünflächen gestaltet. Dafür sind rund 74 Millionen Euro Landesmittel geflossen. Die Städte und Gemeinden haben noch etwa 142 Millionen Euro beigesteuert", erklärte Hauk. Entsprechend groß sei die Nachfrage anderer Städte und Gemeinden. Daher seien bis zum Jahr 2014 die Landesgartenschauen und Grünprojekte bereits vergeben. Dies zeige, dass der Stellenwert grüner Freiräume selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht an Bedeutung verloren hat. "Die Gartenschauen sind in der Lage die Entwicklung der Kommunen zu fördern. Sie sind Initialzündungen für begleitende Infrastrukturmaßnahmen, werten den gesamten Standort auf und geben wirtschaftsfördernde Impulse", so Minister Hauk.
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