30.03.2012 | 13:25:00 | ID: 12563 | Ressort: Verbraucher | Verbrauch & Konsum

Fisch: Auch zu Ostern ein geschätztes Festmahl

Oldenburg (agrar-PR) - Kurze Wege vom Erzeuger zum Konsumenten garantieren extrafrische Ware.
Während der Fastenzeit, aber auch zu Ostern hat Fisch Hochkonjunktur. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Süßwasserfische, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung.

Jedes Jahr werden etwa 2.000 Tonnen (t) an Regenbogenforelle und ihren Verwandten, der Bachforelle und dem Saibling, erzeugt. Hinzu kommen etwa 250 t Speisekarpfen. Das Angebot wird um weitere 100 t bereichert durch Schleie, Zander, Aal und Wels aus der heimischen Seen- und Flussfischerei oder aus moderner Aquakultur.

84 Haupterwerbsbetriebe und weit mehr als 2.000 Kleinbetriebe haben diese Mengen gefangen und erzeugt. Für eine küchenfertige Forelle direkt vom Erzeuger muss der Verbraucher 8 bis 10 Euro je Kilogramm bezahlen. Wer sich mit dem traditionellen Karpfen nicht anfreunden mag, greift zum grätenfreien Karpfenfilet für etwa 17 Euro je Kilogramm.

Den meisten deutschen Fisch aber liefern die 149 niedersächsischen Hochsee-, Krabben-, Fisch- und Muschelkutter. Sie fangen jedes Jahr 47.000 t Seewasserfische, vor allem Kabeljau/Dorsch, Seelachs, Scholle und Schellfisch sowie Nordseekrabben und Miesmuscheln.

Für Süßwasser- und Seefisch aus heimischen Gewässern liegen die Vorteile auf der Hand: Kurze Wege vom Erzeuger zum Konsumenten sorgen für besonders frische Ware und umweltschonende Transporte, so die Kammer.

Fisch ist leicht verdaulich, reich an wertvollem Eiweiß und enthält Fettsäuren, die für eine gesunde Ernährung unerlässlich sind. Niedersächsische Haushalte liegen beim Fischverzehr ganz weit vorn. Sie verspeisen jährlich elf Kilogramm Fischereierzeugnisse und liegen damit ein Kilogramm über dem Bundesdurchschnitt.

Insgesamt werden in Deutschland jährlich 1,28 Mio. t Fisch (Fanggewicht) verzehrt. Rund 85 Prozent davon werden importiert. Deutschland hat damit einen Selbstversorgungsgrad von gerade einmal 15 Prozent. (lwk-ns)
Pressekontakt
Herr Walter Hollweg
Telefon: 0441 801-200
Fax: 0441 801-174
E-Mail: walter.hollweg@lwk-niedersachsen.de
Pressemeldung Download: 
Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Mars-la-Tour-Straße 1-13
26121 Oldenburg
Deutschland
Telefon:  +49  0441  801-0
Fax:  +49  0441  801-180
E-Mail:  info@lwk-niedersachsen.de
Web:  www.lwk-niedersachsen.de
>>>  Pressefach


© proplanta 2006-2021. Alle Rechte vorbehalten.