04.02.2015 | 23:00:00 | ID: 19632 | Ressort: Verbraucher | Verbrauch & Konsum

Lebensmittel-Labels - Umwelttipp des Monats Februar

Mainz (agrar-PR) -

Die Nachfrage nach ökologisch, regional und fair produzierten Lebensmitteln steigt. Doch es ist kaum noch möglich, im Supermarkt die große Anzahl an verschiedenen Labels zu durchschauen. Dabei ist es gerade wichtig, dass die Kennzeichnungen transparent und leicht verständlich sind, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, was sie kaufen.  Der Umwelttipp des Monats Februar „Nachhaltige Ernährung: Lebensmittel-Labels“ des Umweltministeriums möchte daher Antworten auf die verschiedensten Fragen im Themenbereich Lebensmittel-Labels geben: Warum sind Labels hilfreich? Welche sind die gesetzlichen Bio-Labels und was zeichnet sie aus? Woran erkenne ich fair produzierte Lebensmittel? Welche Kennzeichnungen gibt es für regionale Produkte? Wo kann ich mich ausführlich und unabhängig informieren?

Zum Beispiel ist artgerechte Tierhaltung für viele Menschen wichtig beim Einkauf, doch häufig mangelt es an einer transparenten und klaren Kennzeichnung. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ist der Tierschutz ein hoher Wert, der sich auf Kaufentscheidungen auswirkt“, so Ministerin Höfken. Aber nur, wenn Tierschutzstandards auf Lebensmitteln ersichtlich seien, könnten sich Konsumenten bewusst für tiergerecht erzeugte Produkte entscheiden. „Bei Eiern hat sich gezeigt, dass über die Tierhaltungsform an der Ladentheke entschieden wird“, so Höfken. Auf Initiative von Rheinland-Pfalz prüfe die Agrarministerkonferenz derzeit die Möglichkeit einer Fleischkennzeichnung. Aktuell zeige die Diskussion um das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA, wie wichtig der Schutz regionaler Spezialitäten sei.

Damit Verbraucherinnen und Verbraucher die Zusammenhänge zwischen Essen, Region, Natur und den Menschen bewusst erleben und nutzen können, bietet der Umwelttipp aus der Reihe „Umweltschutz im Alltag“ zahlreiche Informationen und Verbrauchertipps für den Einkauf. Dieser findet sich auf der Internet-Seite www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de, wo auch das aktuelle Faltblatt kostenlos herunter geladen werden kann.

Hintergrund: Das Landesprogramm ‚Umweltschutz im Alltag‘ startete im Juni mit dem Monatsthema „Naturnahe Gärten“. Es bietet jeden Monat zu einem anderen Thema alltagstaugliche Beispiele und nützliche Anregungen, wie jeder und jede Einzelne etwas zum Umweltschutz beitragen kann. Von der sparsamen Lampe, über Alternativen zu Zahnpasta mit Mikroplastik bis zur Lebensmittelkennzeichnung - ein Flyer erläutert praktische Beispiele und eine Internet-Seite macht die Informationen für alle zugänglich.

Im März wird sich der Umwelttipp des Monats anlässlich des Tags des Wassers mit dem Thema „Schutz unserer Bäche und Flüsse“ befassen.

 

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