23.04.2013 | 09:55:00 | ID: 14941 | Ressort: Verbraucher | Verbrauch & Konsum

Milch und Obst für Bayerns Schüler - Brunner erweitert Modellprojekt „Schulfrühstück“

München (agrar-PR) - Auch künftig wird es an ausgewählten bayerischen Grundschulen ein kostenloses „Schulfrühstück“ aus Obst und Milchprodukten geben.
Ernährungsminister Helmut Brunner hat das im September an 100 Schulen gestartete Modellprojekt, das die Kinder für gesundes Essen begeistern soll, verlängert und auf 300 Schulen ausgeweitet.

Rund 1,5 Millionen Euro stellt der Freistaat für das zunächst bis April 2014 weiterlaufende Projekt zur Verfügung. „Wir wollen unseren Kindern ein gesundes Pausenfrühstück schmackhaft machen“, sagte Brunner. Gerade im Grundschulalter seien die Chancen groß, die Wertschätzung für Obst, Gemüse und Milchprodukte zu verbessern und so den Grundstein für dauerhaft gesundheitsbewusstes Essen zu legen.

Das Modellprojekt ergänzt das erfolgreich laufende bayerische Schulfruchtprogramm, das derzeit rund drei Viertel der Grundschulen und damit etwa 333.000 Schüler einmal pro Woche kostenlos mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Erste Erfahrungen aus dem neuen Projekt zeigen dem Minister zufolge, dass ein gesundes Schulfrühstück bei fast allen Kindern richtig gut ankommt. Mehr als drei Viertel jener Kinder, die anfangs Milchprodukte abgelehnt hatten, hätten schließlich Geschmack gefunden. „Das zeigt, dass wir so auch die Akzeptanz von Milchprodukten bei Kindern verbessern können“, sagte Brunner.

Für das Modellprojekt „Schulfrühstück“ können sich ab sofort bis 30. April alle am Schulfruchtprogramm teilnehmenden Grundschulen bewerben. Das Bewerbungsformular und Detailinformationen gibt es im Internet unter www.schulverpflegung.bayern.de.

Die 300 ausgewählten Modellschulen können dann von Juni bis April einmal pro Woche zusätzlich kostenlos Milch und Milchprodukte wie Naturjoghurt, Quark oder Käse anbieten. Um das Projekt langfristig anbieten und weiter ausweiten zu können, will sich der Minister in Berlin und Brüssel weiter für eine Umgestaltung der „bürokratischen und wenig attraktiven EU-Schulmilchbeihilfe“ einsetzen.


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