06.11.2019 | 19:27:00 | ID: 27999 | Ressort: Verbraucher | Verbraucherschutz

Fleisch-Krone Feinkost GmbH: Betriebszulassung des zweiten Standorts ruht

Hannover (agrar-PR) - LAVES prüft den Entzug der Zulassung des Unternehmens Hannover.
Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat am gestrigen Dienstagabend gegenüber dem Unternehmen Fleisch-Krone Feinkost GmbH das Ruhen der Betriebszulassung für den Standort in Essen (Landkreis Cloppenburg) angeordnet. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Betriebskontrolle, die das LAVES gestern gemeinsam mit dem Landkreis Cloppenburg in Essen durchgeführt hat. Der Grund der Maßnahme: Das Unternehmen konnte nicht belegen, dass positive Eigenkontrollbefunde auf Listerien in jedem Fall dem zuständigen Landkreis mitgeteilt worden sind. Ob vor dem Ruhen der Betriebszulassung am Standort Essen möglicherweise mit Listerien kontaminierte Produkte in den Handel gelangt sind, prüfen die Behörden derzeit. Seit gestern ruht sowohl in der Betriebsstätte in Goldenstedt (LK Vechta) als auch in Essen (LK Cloppenburg) jegliche Tätigkeit.

Dazu sagt Niedersachsens Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast: „Die Zulassung nun auch am zweiten Standort des Unternehmens ruhen zu lassen, ist konsequent. Der Verdacht, dass möglicherweise nicht sichere Lebensmittel in den Verkehr gebracht wurden, wiegt schwer." Derzeit prüft das LAVES den Entzug der Zulassung des Unternehmens.

Der Hintergrund:

Am vergangenen Freitag wurde eine unangekündigte, risikobasierte Kontrolle vom LAVES gemeinsam mit dem Landkreis Vechta beim Unternehmen in Goldenstedt (Landkreis Vechta) vorgenommen. Als bei dieser Kontrolle Dokumente über den Nachweis von Listerien in verzehrfertigen Produkten auftauchten, wurde umgehend das Ruhen der Zulassung amtlicherseits angeordnet. Der Rückruf der entsprechenden Produkte durch den Lebensmittelunternehmer erfolgte unverzüglich. Am gestrigen Dienstag hat das LAVES als Ergebnis der Kontrollen in den Betriebsstätten in Goldenstedt und Essen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg erstattet.
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