24.10.2019 | 17:10:00 | ID: 27950 | Ressort: Verbraucher | Verbraucherschutz

Mineralölrückstände in Säuglingsmilch

Berlin (agrar-PR) - Zu den heute veröffentlichten Testergebnissen, wonach Säuglingsmilch mit Mineralölrückständen verunreinigt sei, erklärt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner: 

„Es geht hier um die Gesundheit von Kindern und Babys, die besonders schutzbedürftig sind. Ich verlange hier Transparenz. Wenn sich herausstellt, dass Baby- oder Säuglingsmilch der Gesundheit unserer Kleinsten schaden könnte, darf sie nicht im Supermarkt landen. Unsere Lebensmittel müssen sicher sein. Darauf müssen sich unsere Verbraucher verlassen können – das ist die gesetzliche Grundlage.“

Hintergrund:

Die vorliegenden Daten müssen sorgfältig analysiert werden. Wir streben eine europäische Lösung an, weil die Lebensmittel überall in Europa gehandelt und verkauft werden. Dafür brauchen wir eine europäische Datengrundlage, damit wir genau wissen, wie und an welchen Stellen Mineralöle in Lebensmittel kommen können. Deutschland hat dafür gesorgt, dass die Europäische Kommission tätig geworden ist und die Daten aus allen Mitgliedstaaten auswertet.

Auf nationaler Ebene finalisieren wir gerade einen nationalen Verordnungsentwurf. Ziel dabei ist, die Unternehmen zu verpflichten, dass Lebensmittelverpackungen aus Altpapierstoffen so gestaltet werden, dass Mineralölrückstände nicht in das Lebensmittel übergehen können.
Pressekontakt
Herr Mathia Paul
Telefon: 030 / 18529-3170
E-Mail: poststelle@bmel.bund.de
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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
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10117 Berlin
Deutschland
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