22.01.2019 | 11:55:00 | ID: 26894 | Ressort: Gartenbau | Veranstaltungen

Gratulation zum Erfolg der Gartenbaubranche / Nachhaltigkeit und Klimawandel sind wichtige Themen / IPM Essen und Gartenbau-Expo 2019 in China demonstriert hohe Qualität des Gartenbaus

Berlin (agrar-PR) - Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, bei der Eröffnung der Internationalen Pflanzenmesse
Zur Eröffnung der Internationalen Pflanzenmesse heute in Essen unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, die wirtschaftliche Relevanz des Gartenbausektors, der Sach- und Dienstleistungen mit einem Produktionswert in Höhe von rund 14 Milliarden Euro im Jahr erbringt, und den Stellenwert von Nachhaltigkeit und Klimaschutz für den Gartenbau.

Wichtige Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind aus Sicht des BMEL:

- ein gezielterer und effizienter Einsatz von Dünger,

- die Erhöhung des Flächenanteils des ökologischen Landbaus,

- die Erhöhung der Energieeffizienz sowie

- der Schutz von Moorböden durch die Reduzierung des Torfverbrauchs im Gartenbau.

Für den Gartenbau ist die Torfreduktion eine sehr bedeutende Klimamaßnahme. Ziel ist, klimafreundliche Alternativen zur Minderung der Torfanteile in Kultursubstraten zur Verfügung zu stellen. Deshalb hat das BMEL ein Modellvorhaben auf den Weg gebracht, dass die Praxistauglichkeit bereits heute vorhandener torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau demonstrieren soll.

Für den Gartenbau ist die Torfreduktion eine sehr bedeutende Klimamaßnahme. Ziel ist, klimafreundliche Alternativen zur Minderung der Torfanteile in Kultursubstraten zur Verfügung zu stellen. Deshalb hat das BMEL ein Modellvorhaben auf den Weg gebracht, dass die Praxistauglichkeit bereits heute vorhandener torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau demonstrieren soll.


Eine weitere Maßnahme ist die Förderung der Energieeinsparung. Diese unterstützt das BMEL mit dem Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau. Nach der vollständig ausgeschöpften ersten Förderrunde startete das Programm am 1. Januar 2019 mit einer überarbeiteten Förderrichtlinie in eine neue dreijährige Förderperiode. Allein mit den 2016 bis 2018 bereits umgesetzten und beantragten Vorhaben wird eine jährliche Energieeinsparung in Höhe von 355 GWh erzielt. Davon trägt der Gartenbau mit 271 GWh besonders zur Energieeinsparung in der ganzen Landwirtschaft und somit zum Klimaschutz bei.

Die Digitalisierung ist für diesen Wirtschaftssektor ein weiteres wichtiges Feld. Hans-Joachim Fuchtel: „Ein sehr gutes Beispiel für Digitalisierung im Gartenbau ist der neue Betriebsvergleich Gartenbau 4.0. Das ehemalige analoge System wurde komplett digitalisiert und läuft jetzt vollständig online. Das ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für den modernen Unternehmer, um den Betrieb effektiv zu steuern.“ Am Stand des BMEL auf der IPM gibt es dazu weitere Informationen.

Abschließend wies Hans-Joachim Fuchtel auf die anstehende Expo in China hin, wo der Gartenbau im Mittelpunkt steht. Hier werde sich Deutschland als hoch wettbewerbsfähiges Gartenbauland präsentieren.

Hintergrund

Die internationale Pflanzenmesse (IPM) hat sich in über 30 Jahren zur Leitmesse des Gartenbaus in Deutschland im Bereich Baumschulen, Zierpflanzen und Blumen sowie Floristik mit internationaler Bedeutung entwickelt. Über 1.500 Aussteller aus mehr als 45 Ländern sowie rd. 60.000 Fachbesucher aus über 100 Nationen werden zur Messe erwartet. Die IPM ist mit Messeablegern in Moskau, Dubai, Peking, Bangalore und Mexiko vertreten.

Der Stand des BMEL befindet sich in der Galeria. Dort werden das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, das Julius-Kühn-Institut, das vom BMEL kofinanzierte Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren sowie das ebenfalls vom BMEL kofinanzierte Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau vertreten sein.

Pressekontakt
Herr Mathia Paul
Telefon: 030 / 18529-3170
E-Mail: poststelle@bmel.bund.de
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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
Deutschland
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