16.09.2019 | 21:35:00 | ID: 27814 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarwirtschaft

NRW: Fast ein Viertel (23,6 Prozent) der Landesfläche sind Flächen für Siedlung und Verkehr

Düsseldorf (agrar-PR) - Ende 2018 waren in Nordrhein-Westfalen mit 8 043 Quadratkilometern 23,6 Prozent der gesamten Landesfläche (34 112 km2) Flächen für Siedlung und Verkehr.
Ende 2018 waren in Nordrhein-Westfalen mit  8 043 Quadratkilometern 23,6 Prozent der gesamten Landesfläche (34 112 km2) Flächen für Siedlung und Verkehr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, entfielen  davon 5 658 Quadratkilometer (16,6 Prozent der Landesfläche) auf Siedlungs- und 2 385 Quadratkilometer (7,0 Prozent) auf Verkehrsflächen.

Die größten Anteile im Bereich Siedlung hatten Wohnbauflächen (2 436 km2; 7,1 Prozent der Landesfläche), Industrie- und Gewerbeflächen (1 024 km2; 3,0 Prozent) und Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen (845 km2; 2,5 Prozent). Im Bereich Verkehr waren 1 316 km2 (3,9 Prozent der Landesfläche) Flächen für den Straßenverkehr und 799 km2 (2,3 Prozent) Wegeflächen. Den landesweit höchsten Anteil bei der Fläche für Siedlung und Verkehr an der Gesamtfläche der jeweiligen Gemeinde gab es in Herne (74,9 Prozent); den geringsten Anteil hatte hier Lichtenau im Kreis Paderborn (7,6 Prozent).

Den größten Anteil an der Gesamtfläche des Landes hatten mit 25 442 Quadratkilometern (74,6 Prozent) Vegetationsflächen. Flächen für die Landwirtschaft stellten hier mit 16 148 Quadratkilometern (47,3 Prozent der Landesfläche) den größten Teil, gefolgt von der
Waldfläche (8 487 km2 24,9 Prozent). Die größten Vegetationsflächen hatten Schmallenberg (266,9 km2), Bad Berleburg (245,2 km2) und Brilon (198,9 km2).

627 Quadratkilometer (1,8 Prozent der Landesfläche) waren Gewässerflächen; 333 Quadratkilometer (1,0 Prozent) waren Fließ- und 286 Quadratkilometer (0,8 Prozent) stehende Gewässer. Die größten Gewässerflächen hatten Duisburg (19,7 km2), Köln (19,3 km2) und Wesel (17,0 km2). Wesel war zudem mit 13,9 Prozent die Gemeinde mit dem größten Anteil der Gewässerflächen an der gesamten Gemeindefläche.

Die Statistik der Flächenerhebung wurde ab 2016 bundesweit auf die Auswertung der „Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS)” umgestellt. Dies führte zu grundlegenden methodischen Änderungen, die eine Neuzuordnung der Nutzungsarten erforderte. Vergleiche mit früheren Ergebnissen sind daher nur noch sehr eingeschränkt möglich; dies betrifft besonders die Nutzungsarten Siedlung und Verkehr.
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