16.09.2009 | 15:00:00 | ID: 3421 | Ressort: Landwirtschaft | Agritechnica

Trends bei Motorsägen für die Land- und Forstwirtschaft

Hannover (agrar-PR) - Höherer Bedienkomfort, mehr Sicherheit beim Sägen

(KWF/DLG). Kaum ein Gerät ist in der Land- und Forstwirtschaft so weit verbreitet wie die Motorsäge. Mit der weiter steigenden Nachfrage nach Brennholz werden auch viele neue Kundengruppen erschlossen. Das ist sicher ein Grund dafür, dass die Nachfrage bei den handgeführten motorbetriebenen Geräten und vor allem im Bereich der Motorsägen groß ist. Dementsprechend hoch ist auch die Innovationsbereitschaft der Hersteller. In höherem Bedienkomfort, mehr Sicherheit und verbesserten Emissionswerten liegen im Moment die bedeutendsten Trends.

Die Hersteller von Motorsägen entwickeln permanent neue, verbrauchsärmere Motorsägen. Durch immer effizienter arbeitende Motoren und das Verarbeiten leichterer Werkstoffe wird das Leistungsgewicht [kg/KW] immer weiter gesenkt. Bei gleichbleibendem Gewicht erreichen die Sägen damit höhere Leistungswerte. Auch der Einsatz von zusätzlicher Steuerungselektronik ermöglicht das Steigern der Leistung. Diesen Trend kann das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. bereits in ersten Baumustern von zu prüfenden Maschinen erkennen. Die eingebaute Steuerung regelt - abhängig von Arbeitstemperatur und Arbeitshöhe (über NN.) - elektronisch das Kraftstoff-Luft Gemisch. Die Sägen sind dadurch permanent optimal eingestellt.
 
Auch durch den zusätzlichen Einsatz von Elektronik an anderen Stellen der Säge, werden die Geräte zunehmend anwenderfreundlicher. Dies zeigt sich z.B. beim Anlassen der Geräte. Unabhängig ob ein Kalt-, Warm- oder Start bei Betriebstemperatur erforderlich ist, muss nur noch eine Schalterstellung eingelegt werden.
 
Auch bei den Abgaswerten tut sich einiges. Seit August 2004 gilt die neue „Abgasrichtlinie“ 2002/88/EG. Diese fordert eine Abgasreduzierung in mehreren Stufen. Die Umstellung für die „kleinen“ Sägen < 45 cm³ auf die geringeren Grenzwerte musste bereits zum August 2007 erfolgen. Für Sägen über 45 cm³ wurde eine Übergangsfrist von drei Jahren geschaffen. Sägen dieser Größe müssen somit zum August 2010 auf die Abgasstufe II umgestellt werden.
 

Einen Vorteil für den Benutzer stellt die Umstellung der Sägen auf die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG dar. Diese tritt zum 29.12.2009 in Kraft. Im Vergleich zur „alten“ Richtlinie 98/37/EG werden die sicherheitstechnischen Anforderungen, wie z.B. die Bewegung der Kette ohne Gas zu geben, neu geregelt. Für den besseren Verbraucherschutz fordert die Richtlinie ebenso weitläufigere sicherheitstechnische Angaben, sowohl auf der Maschine als auch in der Bedienungsanleitung.

 

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