15.07.2015 | 14:30:00 | ID: 20701 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

Proplanta startet Infoportal jakobs-kreuzkraut.de

Stuttgart/Hohenheim (agrar-PR) - Unter www.jakobs-kreuzkraut.de startet Proplanta ein neues Infoportal rund um das gefürchtete Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea L.).
Neben aktuellen Nachrichten, Wissenswertem und Bekämpfungs-Tipps beinhaltet das Online-Angebot auch zahlreiche Fotos, die die Bestimmung der Pflanze erleichtern.

Bundesweit ist das giftige Jakobs-Kreuzkraut inzwischen vorgedrungen. „Das trockene Frühjahr bescherte der zweijährigen Pflanze wieder optimale Voraussetzungen, um sich prächtig zu entwickeln und gebietsübergreifend weiter zu etablieren“, sagt Dr. Jörg Mehrtens, Geschäftsführer von Proplanta. Dass die Verbreitung in 2015 eine neue Dimension erreicht hat, zeigt sich auch in der Häufung von Artikeln in der Lokalpresse, die vor der Giftpflanze eindringlich warnen, ergänzt Mehrtens.

Auf Weiden, an Wegrändern, entlang von Autobahnstreifen und an Straßen- und Bahnböschungen fallen die goldgelben Blüten derzeit selbst Laien sofort auf. Die Giftigkeit sieht man dem Weideunkraut jedoch auf den ersten Blick nicht an. Diese beruht auf der Wirkung von Pyrrolizidinalkaloiden, die zu chronischen Lebervergiftungen führen können. Im Gegensatz zu Ziegen und Schafen ist bei Pferden und Rindern nur eine vergleichsweise geringe Menge der Pflanze nötig, um die tödliche Dosis zu erreichen. Hinzu kommt, dass auch in Heu und Silage das in allen Pflanzenteilen enthaltene Gift noch wirksam ist.

Frühes Handeln ist wichtig, denn einzelne Pflanzen reichen meist aus, um innerhalb eines Jahres eine ganze Weidekoppel flächendeckend zu verseuchen. Eine Pflanze kann bis zu 150.000 flugfähige Samen ausbilden. Befallene Flächen sind spätestens bei Blühbeginn zu mähen, Einzelpflanzen sollten ausgerissen bzw. ausgestochen werden. Zu beachten ist, dass die ausgerissenen Pflanzen an Ort und Stelle nicht liegen bleiben dürfen, da die Pflanzensamen nachreifen können. Bei empfindlichen Menschen kann die Pflanze zu Hautirritationen führen, weshalb beim Ausreißen Handschuhe verwendet werden sollten. Richtig entsorgt wird das Jakobs-Kreuzkraut über den Hausmüll oder durch Verbrennen.

www.jakobs-kreuzkraut.de
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