29.09.2011 | 10:35:00 | ID: 10792 | Ressort: Gartenbau | Pflanze

Aggressiver Schadpilz beim Dickmännchen

Bonn (agrar-PR) - Bei Dickmännchen, einem Bodendecker aus der Familie der Buchsbaumgewächse - mit dem botanischen Namen Pachysandra terminalis - besteht im Herbst bei feuchter Witterung eine erhöhte Infektionsgefahr durch den Pilz Volutella pachysandrae.
Nach Angaben des Pflanzenschutzdienstes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist der Schadpilz sehr aggressiv und kann das Absterben ganzer Pflanzen verursachen.

Erste Anzeichen einer Erkrankung zeigen sich häufig zunächst durch runde bis ovale, bräunliche Blattflecken mit konzentrisch ausgebildeten Ringen. Der Hauptschaden entsteht später allerdings durch eine Fäulnis am Stängelgrund: Durch die Fäulnis welken die Pflanzen und sterben oftmals komplett ab.

Leider ist es nicht möglich, an befallenen Pflanzen den Pilz direkt zu bekämpfen. Um zumindest aber eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ist es ratsam, erkrankte Pflanzen zu entfernen. Falls geplant ist, Dickmännchen an derselben Stelle nachzupflanzen, muss dort zuvor auch der Boden gründlich ausgetauscht werden, da der Pilz im Boden überdauert. In näherer Umgebung wachsende Dickmännchen, die noch nicht befallen sind, lassen sich zudem durch eine vorbeugende Behandlung mit einem Fungizid vor erneuten Infektionen schützen. In Abhängigkeit von der Witterung ist es erforderlich, Behandlungen in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. (lwk-nrw)
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