22.10.2021 | 15:20:00 | ID: 31301 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarwirtschaft

Bewässerung in der Landwirtschaft

Stuttgart (agrar-PR) - Die Landwirtschaft ist für das Leben notwendig. Immer wieder haben die Landwirte mit unterschiedlichen Auflagen zu kämpfen. Aber das ist nicht das Einzige, was gerade diesen Berufszweig so anstrengend macht.

Der Landwirt muss das ganze Jahr über arbeiten. Es geht dabei nicht nur darum, die Saat in den Boden zu bringen und nach ein paar Monaten den Ertrag zu ernten. Viele Verbrauchen kennen die vielen Hintergründe nicht.

Die Bewässerung ist zum Beispiel ein sehr wichtiger Faktor. Der Landwirt ist vom Wetter anhängig. Je nachdem wie dieses ist, fällt die Ernte positiv oder negativ aus. In manchen Regionen kommt man ohne eine entsprechende Bewässerung nicht mehr aus.

Müssen Felder immer bewässert werden?

Es gibt zahlreiche Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft. Die Bewässerungen können unter der Erde, über den Pflanzen oder mit einer Tröpfchenberegnung erfolgen. Je nachdem, um welche Pflanzen es sich handelt.

Nicht jedes Korn oder jede Saat stellt die gleichen Ansprüche. Hier gehören Erfahrungen und Wissen dazu, damit die Ernte einen entsprechenden Ertrag einbringt. Viele Bauern nutzen dafür das Grundwasser.

Eine andere Möglichkeit ist es, dass Regenwasser aufzubereiten. Alleine der Regen und seine Inhaltsstoffe reichen zwar für die meisten Felder aus, es gibt jedoch auch Gemüsesorten, die zusätzliche Nährstoffe benötigen.

Nicht alle Landwirte greifen jedoch zu einer Bewässerung. Es kommt auf den Boden, die Region und natürlich auf das Wetter drauf an. Außerdem spielt es eine Rolle, welche Saat auf das Feld gebracht wurde.

In Deutschland findet man gerade in trockenen Regionen immer mal wieder solche Bewässerungssysteme. Jedoch ist die künstliche Wasserversorgung in unserem Land nicht so notwendig wie in anderen Bereichen.

Ein weiterer Faktor, warum bei uns häufig auf die Bewässerung verzichtet wird, ist die Pflanzreihenfolge. Jedes Jahr kommt eine andere Saat auf das Feld. Hat der Landwirt im letzten Jahr Mais angebaut, dann entscheidet er sich im nächsten für eine andere Saat.

Das hat mit den Nährstoffen im Boden zu tun. Unterschiedliche Pflanzen haben einen unterschiedlichen Bedarf. Auf diese Weise kann der Boden optimal genutzt werden. Die Pflanzen haben keine Mangelerscheinungen.

Mit einem fest installierten Bewässerungssystem ist der Bauer in seiner Wahl der unterschiedlichen Saaten sehr eingeschränkt. Nicht alle Pflanzen brauchen so eine Bewässerung.

 

 

 

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