18.03.2009 | 00:00:00 | ID: 138 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

Thüringen bundesweiter Vorreiter bei Energiepflanzenforschung

Jena (agrar-PR) - Weiterführung des Verbundprojektes „EVA“
Die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft koordiniert das umfangreiche Verbundprojekt „Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter den verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands“ kurz „EVA“ genannt, seit 2005. Das Projekt geht nun in die zweite Phase und wird bis 2012 fortgesetzt.
In Biogasanlagen wird neben Gülle zurzeit vorrangig Mais eingesetzt. Mit der Fortsetzung des Verbundprojektes EVA, dass bundesweit mit einem Fördervolumen von 6,67 Mio. Euro ausgestattet ist, sollen Anbausysteme für silierbare Biomassepflanzen entwickelt werden.
An diesem bundesweiten Projekt sind unter anderem ca. 40 Wissenschaftler und Mitarbeiter aus Landesanstalten, Landwirtschaftskammern, Universitäten und Instituten der Leibniz Gesellschaft beteiligt. Von ihnen werden verschiedenste Fruchtarten, von den Hirsen über Getreideartengemenge, Ackergräsermischungen, Topinambur, um nur einige aufzuzählen, in den verschiedensten Fruchtfolgestellungen getestet. Dabei kommen sowohl acker- und pflanzenbauliche als auch betriebswirtschaftliche Parameter zur Testung und Bewertung.
Besonderes Augenmerk wird auf eine standortspezifische, effiziente und umweltgerechte Produktion gelegt. So werden unter anderem Humus- und Klimagasbilanzen erstellt und die Biodiversität bestimmt. Im Rahmen der Erneuerbaren Energien wird der Biomasse auch zukünftig eine herausragende Rolle zugeschrieben. Neben der Nutzung von Rest- und Abfallstoffen gewinnt der Anbau Energiepflanzen zur thermischen Verwertung, aber vor allem beim Einsatz in Biogasanlagen an Bedeutung.
Durch die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes wird ein weiterer Ausbau der Biogasproduktion erwartet. Für eine nachhaltige Produktion dafür erforderlicher Biomasse bildet die Erforschung von effizienten und vielfältigen Anbausystemen eine wesentliche Grundlage.
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.nachwachsende-rohstoffe.de/cms35/AktuelleNachricht.984+M5656be6153a.0.html
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