21.03.2022 | 17:27:00 | ID: 32630 | Ressort: Verbraucher | Trends

Mit dem Alter steigt der Wunsch zu reisen

Hannover (agrar-PR) - Je älter die Menschen, desto größer wird der Traum vom Reisen - Finanzielle Selbstbestimmung und Unabhängigkeit gehören zu den drei wichtigsten Lebensträumen – und zwar in jedem Alter - Ein Viertel der Menschen träumt von Kindern und dem Eigenheim - Junge Menschen träumen von attraktiven Berufen, viel Freizeit und finanzieller Selbstbestimmung - 64 Prozent der Menschen möchten vor dem 67. Lebensjahr in Rente gehen - Und dennoch setzt ein Großteil beim Sparen weiterhin auf das Tagesgeldkonto
Gesund sein, auf Reisen gehen, Zeit für Familie und Freunde haben sowie finanziell selbstbestimmt und unabhängig sein – das sind die größten Lebensträume der Menschen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Finanzberatungsunternehmens Swiss Life Select, bei der im Januar 2022 – also vor dem Kriegsausbruch in der Ukraine – mehr als 2.000 Menschen durch das Meinungsforschungsinstitut YouGov zu ihren Träumen und Wünschen befragt wurden.

Die physische und psychische Gesundheit findet mit 42 Prozent dabei unangefochten die größte Zustimmung. Erwartungsgemäß gehört Gesundheit bei der Altersgruppe von 18 und 24 Jahren nicht zu den Top-3-Lebensträumen: Krankheit ist bei der jungen Zielgruppe noch kein Thema. „Unsere größten Träume verändern sich im Laufe des Lebens, während Gesundheit, Freiheit und Selbstbestimmung zu den Grundbedürfnissen der Menschen zählen", sagt Stefan Kuehl, Geschäftsführer bei Swiss Life Select. „So individuell die Wünsche sind, so individuell ist auch der Vorsorge- und Finanzbedarf, um diese Träume zu realisieren.“

Reisen, Freizeit und Partnerschaft sind höher im Kurs als ein Eigenheim

Die Welt sehen, neue Perspektiven einnehmen und auch im Alter noch etwas Neues erleben. Je älter die Menschen sind, desto häufiger träumen sie davon, Reisen zu unternehmen. So geben 42 Prozent der über 55-Jährigen an, dass Reisen zu ihren größten Lebensträumen gehört. Im Alter zwischen 18 und 34 Jahren träumen nur 27 Prozent von der Erkundung neuer Länder und Kulturen.

Dafür wünschen sich junge Menschen mehr Freizeit, um diese mit den wichtigsten Menschen zu verbringen. Mehr freie Zeit ist generell der viertgrößte Lebenstraum der Menschen in Deutschland (34 Prozent). Dazu zählt auch der oder die Lebenspartner/-in. Für mehr als ein Viertel der befragten Menschen (28 Prozent) ist es ein Lebenstraum, diese eine Person zu finden. Damit ist der Wunsch nach einer Beziehung für das Leben noch wichtiger als der Traum vom Eigenheim.

In den eigenen vier Wänden möchten 25 Prozent leben, vorzugsweise auf dem Land (59 Prozent). „Der Wunsch nach einer Immobilie ist hoch – genau wie auch der Preis vielerorts. Und dennoch lässt sich mit Immobilienfinanzierungen und einem bedarfsgerechten Finanzplan der Traum verwirklichen“, sagt Kuehl. „Eine Immobilie ist eine wertvolle Kapitalanlage zur Altersvorsorge.“

Neben dem Eigenheim zählt auch die Familienplanung für 25 Prozent der Deutschen zu den größten Lebensträumen. So möchte jede vierte Person mindestens ein Kind haben. Etwa die Hälfte der Befragten mit Kinderwunsch wünscht sich zwei Kinder (46 Prozent), 28 Prozent möchten ein Kind haben und 24 Prozent träumen von mindestens drei Kindern.

In den geäußerten Wünschen und Träumen zeichnet sich auch gesellschaftliches Verantwortungs­bewusstsein ab. Gerecht und nachhaltig zu leben, die Umwelt zu schützen und anderen Menschen zu helfen – davon träumt jeder fünfte Mensch (19 Prozent) in Deutschland. Der Umfrage zufolge hat auch das Einkommen darauf eine Wirkung: Während knapp ein Viertel (23 Prozent) der Befragten mit einem Nettohaushaltseinkommen von weniger als 1.500 Euro im Monat gerecht leben möchte, zählt dies nur für 13 Prozent der befragten Personen mit mehr als 4.500 Euro monatlich zu den wichtigsten Träumen.

64 Prozent der Deutschen möchten vor dem 67. Lebensjahr in Rente gehen

Ein klarer Trend zeichnet sich bei der Frage ab, wann sich die Menschen in Deutschland zur Ruhe setzen wollen: „Die Mehrheit, also 64 Prozent, will vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in Rente gehen“, so Kuehl. Mehr als 40 Prozent der befragten Personen halten das Alter zwischen 60 und 65 Jahren für ideal. Lediglich 12 Prozent wünschen sich den Eintritt in den Ruhestand zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr. Ein ähnlich hoher Anteil (11 Prozent) möchte bereits in ihren Fünfzigern in Rente gehen. Nur 7 Prozent der befragten Personen wollen erst nach dem 67. Lebensjahr aufhören zu arbeiten.

Um im Alter finanziell selbstbestimmt zu leben, benötigt jeder Mensch eine ausreichende Rente. Die befragten Personen wünschen sich im Durchschnitt, dass sie mindestens 77 Prozent des derzeitigen Nettoeinkommens als Rente zur Verfügung haben. „Dass die gesetzliche Rente im Alter reicht, glaubt nur ein kleiner Teil der befragten Personen“, sagt Kuehl. 72 Prozent der Menschen wissen um den Bedarf einer zusätzlichen Vorsorge. „Wer früher in Rente will, sollte unbedingt frühzeitig privat vorsorgen. Je kleiner die Vorsorgeaufwendungen, je weniger Konsumverzicht ist nötig. In der Beratung entwickeln wir konkrete Vorsorgepläne, die genau ins persönliche Lebenskonzept passen und bei denen die finanzielle Selbstbestimmung immer im Vordergrund steht“, so Kuehl.

Ein Großteil setzt beim Sparen weiterhin auf das Tagesgeldkonto

Wunsch und Wirklichkeit scheinen nicht dasselbe zu sein. Obwohl die Menschen früher in Rente möchten, zahlreiche Lebensträume haben und wissen, dass die gesetzliche Rente dafür nicht reicht, sparen die Menschen in Deutschland weiterhin am liebsten mit dem Sparbuch oder dem Tagesgeld­konto (26 Prozent). Allerdings gibt es auch positive Entwicklungen: Knapp jede vierte befragte Person sorgt aktuell bereits mit Immobilien für das Alter vor (22 Prozent), 21 Prozent planen zukünftig in eine Immobilie zu investieren.

Mit 20 Prozent ist auch die betriebliche Altersversorgung eine beliebte Vorsorgeoption unter den befragten Personen. Mit privaten Rentenversicherungen sorgen 17 Prozent vor. Aktien sind mit 15 Prozent weiterhin nicht die beliebteste Sparmöglichkeit in Deutschland, gefolgt von Fonds (14 Prozent) und ETFs (13 Prozent). 17 Prozent der Menschen erklären, sich bisher nicht mit ihrer privaten Altersvorsorge beschäftigt zu haben. 35 Prozent möchten keinen Grund angeben oder wissen nicht, weshalb sie sich nicht damit beschäftigt haben.

17 Prozent von ihnen haben schlichtweg keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen und jeweils 13 Prozent haben entweder keine Zeit oder ihnen ist das Thema zu komplex. „Gerade ein maßgeschneiderter Finanzplan ermöglicht eine individuelle und flexible Vermögungs- und Vorsorgeentwicklung, die den Menschen ihre Sorgen nimmt, Optionen bietet und dabei hilft, dass Wünsche wahr werden“, so Kuehl.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer durch Swiss Life Select beauftragten Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.086 Personen im Januar 2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Medienkontakt
Swiss Life Select Deutschland Unternehmenskommunikation Sophie Neugebauer Tel.: +49 511 9020 - 59 46 Fax: +49 511 9020 - 53 30 E-Mail: medien@swisslife.de

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