01.06.2017 | 22:00:00 | ID: 24120 | Ressort: Verbraucher | Verbraucherschutz

Höfken startet Badesaison: „Wasserqualität bisher überall ausgezeichnet“

Mainz (agrar-PR) -

Zum heutigen Start der Badesaison gibt Umweltministerin Ulrike Höfken grünes Licht für unbeschwertes Badevergnügen in Rheinland-Pfalz: „Die Wasserqualität ist in allen bislang untersuchten und von der Europäischen Union anerkannten Badeseen im Land ausgezeichnet“, sagte Höfken und wünschte den Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern ein unbeschwertes Badevergnügen. Bei den im Mai von den Gesundheitsämtern der Kreisverwaltungen und dem Landesuntersuchungsamt (LUA) durchgeführten Voruntersuchungen sei wie im vergangenen Jahr bisher durchweg eine gute hygienische Wasserqualität festgestellt worden, so Höfken. Insgesamt seien in diesem Jahr 69 Seen im Land als Badegewässer gelistet.

Die gute Badewasserqualität in Rheinland-Pfalz hatte die EU-Kommission bereits in ihrem am 23. Mai 2017 vorgelegten Bericht für die Badesaison 2016 bestätigt. Die neue Bewertung der Badegewässer wird erst zum Ende der Saison 2017 vorgenommen, wenn alle Ergebnisse der Saison 2017 vorliegen. Zu den offiziellen Badeseen zählt der kleine Postweiher im Westerwald, aber auch der 331 Hektar große Laacher See. Weiträumige Naherholungsgebiete mit mehreren Baggerseen befinden sich entlang des Rheins, etwa im Binsfeld in Speyer. Damit das Badevergnügen ungetrübt genossen werden kann, untersuchen die Gesundheitsämter in Zusammenarbeit mit dem LUA die Wasserqualität an den offiziellen Badestellen regelmäßig auf Keimbelastungen. Zusätzlich untersucht das Landesamt für Umwelt (LfU) die Badegewässer auf Cyanobakterien (Blaualgen), da diese zum Beispiel Hautreizungen oder Durchfall auslösen können. Betroffene Gewässer würden dann so lange unter Beobachtung bleiben, bis keine Gesundheitsrisiken mehr bestehen.

„Damit die gute Bewertung der rheinland-pfälzischen Badegewässer so bleibt, freue ich mich, wenn sich die Badegäste an den natürlichen Gewässern umweltbewusst verhalten“, erklärte die Ministerin. Die Badeseen seien auch Lebensraum für Pflanzen und Tiere, die es im Sinne einer nachhaltigen Nutzung zu respektieren und zu schützen gelte. „Ein sorgsamer Umgang mit den Gewässern, die Schonung der Uferrandzonen und Vermeidung von Abfall sind aktive Beiträge für die ökologische Qualität der Gewässer“, sagte die Ministerin. Das Umweltministerium bittet in diesem Zusammenhang auch, auf das Füttern und Anlocken von Wasservögeln und Fischen zu verzichten, um Verunreinigungen an Badestellen einzudämmen.

„Schwimmen ist nur an den ausgewiesenen Badestellen zugelassen“, stellte Höfken klar. Flusswasser sei aus hygienischen Gründen grundsätzlich als gesundheitlich bedenklich anzusehen. In Rheinland-Pfalz sei daher kein Fluss oder größerer Bach als Badegewässer ausgewiesen. Wegen der Gefahren durch Schiffsverkehr und der zum Teil starken Strömung auf den großen Flüssen rät das Umweltministerium generell vom Baden in Fließgewässern ab.

Mehr Information zu den Badeseen in Rheinland-Pfalz im Internet:

Übersichtskarten, Steckbriefe und aktuelle Messwerte zu den rheinland-pfälzischen Badegewässern stehen im „Badegewässer-Atlas“ unter www.badeseen.rlp.de

Ergebnisse des EU-Badegewässerberichts 2016 sind im Internet abrufbar unter: http://ec.europa.eu/environment/water/water-bathing

 

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