07.03.2022 | 08:50:00 | ID: 32494 | Ressort: Energie | Energiepolitik

Energiewendestaatssekretär Goldschmidt zum geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel: "Energiepolitische Versicherung für Deutschland und Motor für die Energiewende in Schleswig-Holstein"

Kiel (agrar-PR) - Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (im Auftrag der deutschen Bundesregierung), Gasunie (zu 100 % in niederländischem Staatsbesitz) und RWE haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zur gemeinsamen Errichtung eines Terminals für den Import von Flüssigerdgas (LNG) am Standort Brunsbüttel unterzeichnet. Die KfW wird über eine finanzielle Einlage für die Bundesregierung einen Anteil von 50 % am LNG-Terminal übernehmen. Betreiberin des LNG-Terminals wird Gasunie.

Dazu sagt der schleswig-holsteinische Energiewendestaatssekretär Tobias Goldschmidt: 

„Deutschland muss seine Energieversorgung breiter aufstellen und raus aus der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten. Die Entscheidung für den Bau eines LNG-Terminals in Brunsbüttel ist deshalb richtig. Sie ist auch eine gute Nachricht für Schleswig-Holstein, denn das Terminal macht uns unabhängiger von russischem Erdgas. Es ist eine energiepolitische Versicherung für Deutschland und kann zum Motor für die Energiewende in Schleswig-Holstein werden, weil hier perspektivisch grüner Wasserstoff gehandelt werden kann. 

Ich begrüße sehr, dass die Bundesregierung mit Wirtschaftsminister Habeck so schnell zu einer guten Lösung gekommen ist und sich direkt an dem Projekt beteiligt. Dies ermöglicht auch, dass das Terminal von vornherein zukunftsfest geplant und für den Import von Wasserstoffderivaten vorbereitet ist. Dafür hatte ich mich immer wieder gegenüber dem Bund stark gemacht. Jetzt braucht es eine schnelle Umsetzung unter voller Einbindung aller Akteure vor Ort. Das Land wird seinen Beitrag leisten, damit das Terminal an der Westküste so schnell wie möglich in Betrieb gehen kann. Mit der Finanzierungszusage des Bundes ist zugleich klar, dass wir die ursprünglich für das Projekt vorgesehenen Landesmittel an anderer Stelle für den Klimaschutz investieren können.“
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