30.05.2022 | 11:39:00 | ID: 33219 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarpolitik

Marlene Mortler MdEP zum Weltbauern- und Weltmilchtag: Ernährungssicherung fängt bei den Bäuerinnen und Bauern an

Brüssel (agrar-PR) - Anlässlich des Weltbauern- und Weltmilchtages am 1. Juni erklärt die EU-Agrarpolitikerin Marlene Mortler MdEP: „Ob Obst, Gemüse, Fleisch, Brot oder mal ein Milchkaffee zwischendurch – ohne unsere Bäuerinnen und Bauern käme nichts von alldem auf unseren Tisch.
Sie sorgen dafür, dass die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln auch in schwierigen Zeiten gesichert ist. Dafür möchte ich ihnen von Herzen ‚Danke‘ sagen. Unsere Landwirtinnen und Landwirte legen mit ihrer Arbeit die Grundlage dafür, dass wir die breite Palette an Lebensmitteln zur Verfügung haben, die es für eine ausgewogene Ernährung braucht. Dazu zählt ebenso die unglaubliche Vielfalt an Milcherzeugnissen wie Butter, Käse, Quark, Sahne und Co.

Nach vielen Jahren des Preisdumpings und großen Einbußen durch die Corona-Krise profitieren unsere Milchbäuerinnen und - bauern aktuell von den höheren Verbraucherpreisen für Milch. Wegen der zeitgleich gestiegenen Energie-, Futtermittel- und Düngemittelpreise rechnet sich die Milchviehhaltung für viele Betriebe aber immer noch nicht. Das zeigt: Wertschätzung allein ist zu wenig. Es geht genauso um den Wert von Lebensmitteln. Rabattschlachten sind daher auch in Zeiten steigender Preise fehl am Platz. Wir müssen darüber hinaus die Landwirtschaft als Ganzes stärken und die brennenden Themen dieses Jahrzehnts wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit oder Digitalisierung neu denken.

Die Landwirtinnen und Landwirte leisten ihren Beitrag dazu, indem sie ihre gesamte Expertise und modernste Agrartechnik nutzen, beispielsweise um Dünge- und Pflanzenschutzmittel möglichst effizient einzusetzen. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen weltpolitischen Lage muss die Politik dieses Engagement mit den richtigen Rahmenbedingungen unterstützen, anstatt die Landwirtschaft durch Bürokratie und immer mehr Regulierung zu blockieren und zu demotivieren – Stichwort Zwangsstillegung von Ackerflächen. Das gilt in Deutschland, aber auch auf der EU-Ebene. Nötig sind zudem deutlich mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung.“

Hintergrund
Der Weltbauerntag findet jährlich am 1. Juni statt. 2002 wurde er von der UNESCO zu einem offiziellen Aktionstag ernannt, um daran zu erinnern, dass Bäuerinnen und Bauern weltweit für die Erzeugung von Lebensmitteln sorgen. Der Weltmilchtag wurde von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im Jahr 1957 ins Leben gerufen. Dabei soll Milch als natürliches und gesundes Lebensmittel weltweit beworben werden.

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