09.11.2022 | 12:02:00 | ID: 34552 | Ressort: Landwirtschaft | Fischerei

BMEL-Leitbildkommission zur Zukunft der Ostseefischerei nimmt Arbeit auf

Berlin (agrar-PR) - Die deutsche Ostseefischerei befindet sich in einer schwierigen Lage: Der ökologische Zustand der Ostsee gibt Anlass zur Sorge und die anhaltend kritische Bestandssituation der „Brotfische“ Hering und Dorsch wirkt sich auf die ökonomische Existenz der Ostseefischerinnen und -fischer aus.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat daher die Leitbildkommission „Zukunft der deutschen Ostseefischerei“ ins Leben gerufen. Die Kommission hat den Auftrag, ein nachhaltiges und zukunftsfestes Leitbild für die deutsche Ostseefischerei zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zur politischen Umsetzung vorzuschlagen.

Am Dienstag tagte die Leitbildkommission erstmals unter dem Vorsitz von Marie-Catherine Riekhof, Professorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Direktorin des Centers for Ocean and Society von Kiel Marine Science (KMS). Nachdem die Beschluss- und Arbeitsfähigkeit der Kommission hergestellt wurde, gab es einen ersten inhaltlichen Austausch darüber, wie eine nachhaltige Ostseefischerei in Deutschland in Zukunft aussehen kann. Die Kommission wird ihre Arbeit in den kommenden Monaten intensivieren mit dem Ziel, in der zweiten Jahreshälfte 2023 Ergebnisse vorzulegen.

Die Kommission besteht aus rund 30 Vertreterinnen und Vertretern aus Fischerei- und Umweltverbänden, Wissenschaft, Gesellschaft sowie Verwaltung. In der Leitbildkommission vertreten sind:

• Amt Mönchgut Granitz (Verwaltung für den südöstlichen Bereich der Insel Rügen)
• Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.
• Bundesamt für Naturschutz
• Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
• Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
• Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
• Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
• Deutsche Umwelthilfe e. V.
• Deutscher Angelfischereiverband e. V.
• Deutscher Fischerei-Verband e. V.
• Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), Leipzig
• Fischereiverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
• Fischereiverband Schleswig-Holstein e. V.
• Fischereischutzverband Schleswig-Holstein e. V.
• Kreis Rendsburg-Eckernförde
• Landesfischereiverband Niedersachsen e. V.
• Leuphana Universität Lüneburg, Institut für Social-economic Systems
• Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur Schleswig-Holstein
• Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
• Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz Schleswig-Holstein
• Naturschutzbund Deutschland e. V.
• Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
• Thünen-Institut für Ostseefischerei
• WWF Deutschland
Pressekontakt
Herr Mathia Paul
Telefon: 030 / 18529-3170
E-Mail: poststelle@bmel.bund.de
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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
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Deutschland
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