01.07.2009 | 00:00:00 | ID: 1044 | Ressort: Landwirtschaft | Unternehmen

3. Juli - Tag der Genossenschaften

Kamenz (agrar-PR) - 3 Prozent der Agrarbetriebe bewirtschaften ein Drittel der Landwirtschaftsfläche Sachsens
In der ehemaligen DDR ist der überwiegende Teil der Landwirtschaftsflächen durch Landwirt­schaftliche Produktionsgenossenschaften bewirtschaftet worden. Doch welche Bedeutung haben Genossenschaften heute? Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gibt es derzeit in Sachsen mehr als 200 Agrargenossenschaften. Das sind zwar nur knapp 3 Prozent der Agrarbetriebe des Freistaates, aber diese bearbeiten ein Drittel der sächsischen Landwirtschaftsfläche.

In der „Durchschnitts-Agrargenossenschaft“ sind 36 ständige Arbeitskräfte und 3 Saisonkräfte beschäftigt. Damit sind diese Betriebe wichtige Arbeitgeber auf dem Lande. Bei einer durchschnittlichen Flächengröße je Unternehmen von 1 380 Hektar sind davon gut 80 Prozent Ackerland. Der Großteil der Flächen - fast 90 Prozent - ist gepachtet. In jedem Betrieb werden im Durchschnitt fast 600 Schweine, 400 Milchkühe und 40 Schafe gehalten. Zwei Drittel der Genossenschaften bearbeiten Flächen von mehr als 1 000 Hektar.

In den Direktionsbezirken Chemnitz und Dresden gibt es jeweils mehr als 80 Agrargenossen­schaften, im Regierungsbezirk Leipzig dagegen nicht einmal halb so viele. Die meisten dieser Betriebe sind im Landkreis Mittelsachsen zu finden (40), die wenigsten im Landkreis Bautzen (11).
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