15.09.2010 | 00:00:00 | ID: 6712 | Ressort: Ernährung | Verbraucherschutz

AGES klärt Häufung von Brechdurchfällen ab

Wien (agrar-PR) - Die AGES ist seit 08.09.2010 im Auftrag der Gesundheitsbehörden mit der Abklärung einer Häufung von Brechdurchfällen bei Jugendlichen aus Wien und Niederösterreich beauftragt. Mehrere Personen waren nach einem Aufenthalt im Burgenland Ende August an einer Salmonellose erkrankt.

Bei mindestens vier Fällen wurde als Erreger Salmonella Enteritidis PT 4 bestätigt. Die weiteren Erhebungen sind im Laufen; es gibt Hinweise auf Eier bzw. mit ungenügend erhitzten Eiern zubereitete Lebensmittel als Infektionsquelle (der Speiseplan des betroffenen Beherbergungsbetriebes beinhaltete Rühreier und andere mit Eiern zubereitete Speisen).
Tipps für Verbraucher/-innen

Umgang mit rohen Eiern und rohem Geflügel rohe Eier und Geflügel im Kühlschrank getrennt von anderen Lebensmitteln lagern nur saubere und unbeschädigte Eier verwenden möglichst keine Speisen zubereiten, die rohe Eier enthalten und nicht mehr durcherhitzt werden (Majonäse, Tiramisu u. ä.) keine Lebensmittel mit rohen Eiern vor dem Erhitzen kosten (z. B. Teig vor dem Backen). Mit der Initiative "Richtig und sicher kochen" wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer, der AGES und der Lebensmittelaufsicht der Länder eine Informationsoffensive gestartet, die sich speziell den Möglichkeiten zur Vermeidung von lebensmittelbedingten Krankheiten im privaten Haushalt widmet.
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Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES)
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