03.12.2013 | 20:25:00 | ID: 16560 | Ressort: Umwelt | Tier

Freie Fahrt für Weihnachtsmänner nur mit Rentieren!

Hamburg (agrar-PR) - Deutsche Wildtier Stiftung: Geschenkelieferung per Rothirsch wäre bundesweit unmöglich

Alle Kinder kennen „Rudolf“: Er hat eine rote Nase, ist ein Rentier und hilft dem Weihnachtsmann bei der Auslieferung der Geschenke. Dabei kann sich der Weihnachtsmann glücklich schätzen, dass er ein Rentier und keinen Rothirsch vor seinen Schlitten gespannt hat! Nur mit einem Rentier hat der himmlische Geschenkebote freie Fahrt in ganz Deutschland! „Würde ein Rothirsch seinen Schlitten ziehen, wäre die Auslieferung der Geschenke in großer Gefahr“, betont Dr. Andreas Kinser, Forst- und Jagdexperte der Deutschen Wildtier Stiftung. „Mit Rothirschen würde der Weihnachtsmann nämlich schnell an die Grenzen der sogenannten Rotwildbezirke stoßen.“ Und das bedeutet im Ernstfall Totalverlust der Tiere durch einen amtlich verordneten Abschuss!

 

Auf fast der halben Fläche der Bundesrepublik Deutschland wäre die Auslieferung der Geschenke per Rothirsch sogar unmöglich: „In sechs Bundesländern ist die Ausbreitung des Rothirsches per Gesetz verboten“, sagt Andreas Kinser. Besonders übel sähe es mit den Geschenken in Baden-Württemberg und Bayern aus: Hier dürfen Rothirsche nämlich nur auf vier bzw. 14 Prozent der Landesfläche leben. Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert deshalb: „Freiheit für den Rothirsch“! Und das nicht nur zur Vorweihnachtszeit.

 

„Rudolf“ gehört als Rentier ebenfalls zur Familie der Hirsche (Cervidae). Doch Rentiere

und Rothirsche unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. „Bei Rentieren tragen auch die weiblichen Tiere ein Geweih“, sagt Kinser. Und während der Rothirsch in Deutschland gern „frei“ wäre, ist das Rentier die einzige Hirschart, die sich domestizieren lässt. Und das nicht nur vom Weihnachtsmann! 

 

 

 

Eva Goris

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