23.03.2012 | 12:00:00 | ID: 12504 | Ressort: Gartenbau | Produkte

Papenburger Gartenbauer sind bei Kräutern die Nr. 1

Oldenburg (agrar-PR) - Von B wie Bärlauch bis W wie Waldmeister: Das Kräuterangebot der Gartenbauzentrale in Papenburg kann sich sehen lassen.
Unter dem Dach der Genossenschaft sind 40 Gartenbaubetriebe zusammengeschlossen. Sie verkaufen rund 90 Mio.Töpfe mit Küchenkräutern im Jahr und sind damit Marktführer in Deutschland.

Allein die „Dauerbrenner" Basilikum, Schnittlauch und Petersilie stellen 80 Prozent der Verkäufe, jeder zweite Papenburger Kräutertopf enthält Basilikum. Daneben ziehen einige bislang in Vergessenheit geratene Kräuter wieder ein neues Interesse auf sich, zum Beispiel Borretsch und das derzeit bei Köchen so beliebte Currykraut.

Schon seit 40 Jahren vertreibt die Gartenbauzentrale in Papenburg Kräuter, aber erst seit 15 Jahren sind sie nach Einschätzung von Verkaufsleiter Andreas Brinker ein wichtiges Standbein. Er betont die Flexibilität der Gartenbauzentrale: „Wenn eine Kräuterart kurzfristig verstärkt nachgefragt wird, können wir den Anbau der Pflanzen schnell anpassen."

Neben der Kulturzeit spielen präzise Logistik und Koordinierung der Zentrale eine wichtige Rolle und sichern der Genossenschaft die Marktführerschaft mit einem Jahresumsatz von etwa 110 Mio. Euro. Brinker nennt die Vorteile des genossenschaftlichen Zusammenschlusses: „Ein einzelner Betrieb kann nicht die erforderlichen Mengen liefern, um für den Lebensmitteleinzelhandel ein attraktiver Partner zu sein. Die Betriebe wiederum sind dankbar, wenn sie sich auf das konzentrieren können, was sie am besten können: den Anbau."

Die Zentrale trage sich ändernden Anforderungen des Handels, etwa mit kompostierbaren Töpfen und Zertifizierungsverfahren, Rechnung.

Schwer getroffen wurden die Gartenbauer im vergangenen Jahr von der EHEC-Krise. Nicht nur der Verkaufvon Gemüse ­ Tomaten und Gurken zählen bei den Papenburger Genossen auch zum Sortiment - sei im Frühsommer 2011 eingebrochen, auch der von Kräutern.

„Wenn die Kunden keine Tomaten essen, kaufen sie auch kein Basilikum", erklärt Brinker. Dennoch schaffte es die Gartenbauzentrale Papenburg, das schwierige Jahr ohne Verluste zu überstehen. Heute plant sie ein zweites Standbein mit Blumen. Schon im vergangenen Jahr wurden rund 40 Mio. Blumentöpfe verkauft, davon 20 Mio. Töpfe Beet- und Balkonpflanzen. Aber die Bestellmengen der Handelspartner belaufen sich auf vier bis fünf Mio. Töpfe. Um solche Anfragen bedienen zu können, soll der Blumenverkauf auf 60 bis 80 Mio. Töpfe fast verdoppelt werden.

Eine große Angebotsvielfalt von der Primel bis zum Weihnachtsstern gibt es bereits heute. Eine Schwierigkeit muss aber mit dem Bau großer Gewächshäuser gemeistert werden, hier bekommen die Papenburger Gartenbauspezialisten die Flächenknappheit zu spüren. (LPD)
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Landvolk Niedersachsen - Landesbauernverband e.V.
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