13.01.2014 | 08:30:00 | ID: 16818 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarwirtschaft

Bayerns Agrarexporte auf Rekordkurs

München (agrar-PR) - Der Export bayerischer Agrarprodukte steuert eine neue Rekordmarke an: In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres kletterte der Wert der Ausfuhren im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 4,1 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro.
Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) mitgeteilt, die am kommenden Freitag in Berlin ihre Pforten öffnet.

Wenn die noch ausstehenden Zahlen für November und Dezember diesen Trend bestätigen, erreichen die bayerischen Agrarexporte damit laut Brunner einen neuen Jahresrekord von mehr als 8,2 Milliarden Euro. Die boomende internationale Nachfrage ist für Brunner Beleg für die anerkannt hohe Qualität und Vielfalt bayerischer Spezialitäten.

Mit einer eigenen Bayernhalle will sich der Freistaat auf der Grünen Woche als „Heimat der Genüsse“ präsentieren und so den Absatz im In- und Ausland weiter voranbringen.

Exportschlager Nummer Eins war auch 2013 wieder Bayerischer Käse mit einem Ausfuhrwert von 1,3 Milliarden Euro in den ersten zehn Monaten, gefolgt von Milch und Milcherzeugnissen mit rund einer Milliarde Euro sowie Fleisch- und Fleischwaren im Wert von 890 Millionen Euro.

Die Rangliste der wichtigsten Exportländer Bayerns führt Italien mit einem Ausfuhrwert von 1,6 Milliarden Euro an, gefolgt von Österreich mit 945 Millionen Euro und den Niederlanden mit 655 Millionen Euro. Besonders stark zugelegt haben im vergangenen Jahr die Exporte nach Dänemark (plus 14,6 Prozent), Polen (plus 13,2 Prozent) und Schweden (plus elf Prozent).

Bayern ist mit einem landwirtschaftlichen Produktionswert von knapp neun Milliarden Euro einer der wichtigsten Nahrungsmittelproduzenten in Europa. Ein Sechstel des Getreides, mehr als ein Viertel der Milch sowie rund 30 Prozent des Rindfleischs und zwei Fünftel des in Deutschland produzierten Käses stammen von bayerischen Bauern. Zu den gesamten deutschen Agrarexporten trägt der Freistaat knapp ein Siebtel bei.


Hubertus Wörner

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