17.07.2014 | 17:50:00 | ID: 18211 | Ressort: Umwelt | Beruf & Bildung

Höfken: „An der Uni Trier können Menschen nun auch von den Bienen lernen“

Trier (agrar-PR) -

„An der Universität Trier können die Menschen nun auch von den  Bienen lernen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken am Donnerstag beim offiziellen Start des Projekts „Bee.Ed“. Als Bestäuberin von 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen spiele die Biene eine Schlüsselrolle in der Natur. Der Umgang mit Bienen und der Imkerei vermittle das Bewusstsein für die Zusammenhänge in Natur und Umwelt. „Davon profitieren in Trier künftig nicht nur Lehrende und Studierende, sondern auch Gruppen von außerhalb, die das Angebot auf dem Campus nutzen können“, erklärte Höfken. Auf dem Freigelände des Fachbereichs Raum- und Umweltwissenschaften eröffnete sie einen Lehrbienenstand sowie einen Trachtgarten.

Mit dem Mayener Fachzentrum Bienen und Imkerei sei ein anerkanntes Bienen-Forschungsinstitut an dem Projekt „Bee.ed“ beteiligt, so Höfken. „Unter anderem soll erforscht werden, wie Kindern und Erwachsenen die Welt der Bienen möglichst lebensnah vermittelt werden kann“, erklärte die Ministerin. Insbesondere lernen angehende Lehrkräfte, wie sie ihren Unterricht praxisnah gestalten können. Höfken wies darauf hin, dass auf diesem Feld bereits gute Erfahrungen in dem Projekt „Bienen machen Schule“ der Landeszentrale für Umweltaufklärung gemacht werden: Inzwischen seien landesweit   mehr als 50 Schulen unter die Imker gegangen. Höfken: „Ich freue mich, dass auf diese Weise gerade jungen Menschen die Bedeutung der Bienen für unsere Umwelt vermittelt wird.“   

„In Anbetracht des weltweiten Bienensterbens ist es gut, dass die Imkerei in Deutschland wie auch in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren eine Renaissance erlebt hat“, so Höfken.  Aktuell gebe es in Rheinland-Pfalz rund 4.200 Imkerinnen und Imker mit rund 28.000 Bienenvölkern.

Die Ministerin erläuterte, dass die Landesregierung mit ihren Förderprogrammen in der Landwirtschaft  das Nahrungsangebot für Bienen und andere Bestäuber verbessern wolle. „Wir fördern zum Beispiel die Anlage von Blühstreifen am Ackerrand,   vielfältige Fruchtfolgen und den ökologischen Landbau“, erklärte Höfken. Darüber hinaus setze sich Rheinland-Pfalz auf Bundesebene gegen den Einsatz bienenschädlicher Pestizide und für ein Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen ein.

 

 

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