23.11.2022 | 14:40:00 | ID: 34688 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

IGC schätzt globale Rapsernte 2022/23 über Vorjahr

Berlin (agrar-PR) - Nach jüngsten Angaben des Internationalen Getreiderates (IGC) dürfte die weltweite Rapserzeugung das Vorjahresniveau um 15 % übertreffen.
Für das Wirtschaftsjahr 2022/23 sieht der IGC den Verbrauch und das internationale Handelsvolumen auf Rekordniveau. Zugleich werden die globalen Rapsvorräte deutlich zunehmen.

Der IGC prognostiziert für das Wirtschaftsjahr 2022/23 eine global komfortable Rapsversorgung von 84,4 Mio. t. Für Australien korrigiert der Rat seine Prognose infolge von Überschwemmungen marginal um 0,1 Mio. t nach unten. Verglichen mit dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr ist das dennoch ein voraussichtliches Plus von 15 %. Die prognostizierte größere Erzeugung in Kanada mit 19,1 Mio. t (+5,3 Mio. t gegenüber Vorjahr), der EU mit 19,6 Mio. t (+2,2 Mio. t) sowie in Russland mit 4,9 Mio. t (+1,9 Mio. t) kann die Einbußen in Australien mit 6,5 Mio. t (-0,3 Mio. t) und Indien mit 10,3 Mio. t (-0,2 Mio. t) mehr als ausgleichen.

Aufgrund der großen Verfügbarkeit dürfte der weltweite Verbrauch 2022/23 bei rund 83 Mio. t liegen, ein Plus von 11,2 % gegenüber dem Vorjahr. Innerhalb der EU dürfte der Verbrauch bei geschätzten 24,7 Mio. t liegen (+2,3 Mio. t). Der IGC schätzt die Endbestände auf 5,5 Mio. t, 1,4 Mio. t oder 34 % über dem Vorjahresvolumen.

Der internationale Handel mit Raps dürfte sich 2022/23 aufgrund der üppigen Exportmöglichkeiten sowie dem hohen Preisniveau auf 18,4 Mio. t belaufen und damit das Vorjahresvolumen um 3,8 Mio. t übertreffen. Als wichtige Destinationen gelten weiterhin China, Japan und Pakistan. Die Einfuhren in die EU dürften aufgrund der eigenen großen Ernte geringer ausfallen als im Vorjahr. Die ukrainischen Exporte werden aktuell bei 2,8 Mio. t gesehen und dürften das Vorjahresvolumen trotz des anhaltenden Konflikts damit um 0,1 Mio. t übertreffen. Die kanadischen Ausfuhren werden aufgrund der größeren Ernte im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen.

Redaktionskontakt:
Stephan Arens
Tel. +49 (0)30 / 235 97 99 - 10
E-Mail: s.arens@ufop.de

Kurzinfo UFOP e. V.:
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endproedukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.
Pressemeldung Download: 
Agrar-PR
Agrar-PR
Postfach 131003
70068 Stuttgart
Deutschland
Telefon:  +49  0711  63379810
E-Mail:  redaktion@agrar-presseportal.de
Web:  www.agrar-presseportal.de
>>>  Pressefach


© proplanta 2006-2022. Alle Rechte vorbehalten.