23.04.2015 | 19:15:00 | ID: 20202 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarwirtschaft

Fleischerzeugung in Sachsen weiter auf niedrigem Niveau

Dresden (agrar-PR) - In Sachsen wurden 2014 in den Schlachtereien und bei Hausschlachtungen 171.800 Tiere (ohne Geflügel) geschlachtet, die eine Schlachtmenge von knapp 18.200 Tonnen erbrachten.
Das waren 31 Tonnen weniger als im Vorjahr. Zugleich ist dies die geringste Schlachtmenge seit Einführung dieser Statistik 1990.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, setzte sich die Fleischmenge aus knapp 71 Prozent Schweine- (12.850 Tonnen) und 27 Prozent Rindfleisch (4.850 Tonnen) zusammen. Ein geringer Teil (500 Tonnen) bestand aus Schaf-, Ziegen und Pferdefleisch. Bis auf Rinder (+ 1.300) wurde bei allen anderen Tierarten ein Rückgang der Schlachtungen festgestellt.

90 Prozent der Fleischmenge kam aus gewerblichen Schlachtungen. Die Zahl der Hausschlachtungen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 300 auf knapp 16 900, wobei sich jedoch speziell die Zahl der hausgeschlachteten Rinder um gut acht Prozent erhöhte. Demgegenüber wurden die Hausschlachtungen bei Schafen um fast sieben und bei Schweinen um fast drei Prozent reduziert.

Die ausgewiesenen Schlachtzahlen zeigen auch, dass der Großteil der sächsischen Schlachttiere in Schlachthöfen außerhalb Sachsen geschlachtet wurde. Deutschlandweit wurden 2013 rund 6,65 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt. Der sächsische Anteil belief sich dabei auf knapp 0,3 Prozent. (StaLa-Sachsen)
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